Berichte vergangener Aktivitäten
2.10.05, Ligaspieltag der Herren in Bamberg
17./19.6.05,
Continental Challenge in Bremen
4./5.6.05, Deutsche Meisterschaften in
Frankfurt
21./22.5.05, Playoffs der Herren in Marburg
23./24.4.05,
Großer Ligaspieltag in Heidelberg
9.4.05, Ligaspieltag
der Damen
2.4.05, Ligaspieltag der Damen
2.4.05, Ligaspieltag der Herren
2.10.05, Ligaspieltag der Herren in Bamberg
Erfolgreicher Saisonauftakt gegen die Bayern
Am 02.10. fand für Heidelberg Lacrosse der erste Spieltag der Saison 05/06 in Bamberg statt. Dabei musste sich unser Team mit den Mannschaften aus Passau und München auseinandersetzen. Heidelberg vs. Passau
In der Auftaktpartie gegen Passau konnten sich die Lacrosser aus Heidelberg ohne Mühe durchsetzen. Zwar konnte die frühe 1 : 0 Führung von den Passauern noch ausgeglichen werden, aber danach bauten wir unser Führung stetig aus, sodass wir mit einem beruhigendem Vorsprung in die Halbzeit gehen konnten.
In der zweiten Halbzeit wurden dann vermehrt Spieler aus der zweiten Reihe eingesetzt, was dem Spielverlauf aber keinen Abbruch tat. Im Gegenteil, unsere Systeme wurden gut durchlaufen und jeder Spieler hatte zumindest die Möglichkeit zu scoren, wovon die meisten auch Gebrauch machten.
So stand zum Ende der 80 Minuten ein Sieg von 17 : 06 für Heidelberg zu Buche und wir konnten mit Zuversicht auf die zweite Partie gegen München blicken.
München vs. Heidelberg
Die Partie gegen den letztjährigen Sieger der Süddeutschen Liga aus München war das zweite Spiel an diesem Nachmittag. Unser Team brannte förmlich darauf endlich einen Sieg gegen das Team aus der bayrischen Landeshauptstadt einzufahren.
Und so gingen wir dann auch hoch motiviert in die Partie. Schnell konnten wir eine 1 : 0 Führung rausspielen, was dem Team zu mehr Selbstsicherheit in seinen Aktionen verhalf und es fing an das erste Viertel zu dominieren. Unser Team war ständig im Angrif und wenn gerade einmal nicht sorgte die Defense dafür das sich der Ball schnell wieder in unserem Besitz befand. So war es kein Wunder, dass wir Tor um Tor davonzogen und mit einer komfortablen 5 : 0 Führung das erste Viertel beendeten.
Auch im zweiten Viertel war nur eine Mannschaft spielbestimmend: Und die trug grüne Trikots. Erst Sekunden vor der Halbzeit konnten die Münchener durch ein Fast-Break auf 7 : 1 verkürzen.
Nach der Halbzeitpause schoss München zwar gleich zwei weitere Tore, dies war aber für unsere Mannschaft Warnung genug sich wieder voll zu konzentrieren und an die gute erste Hälfte anzuknüpfen.
So konnten wir die schwarze Serie endlich durchbrechen und beendeten die Partie mit einem wohlverdienten 12 : 05.
Alle Ergebnisse - Fotos - Bericht aus Sicht von Passau
(Nikolas)
17./19.6.05,
Continental Challenge in Bremen
Heidelberger Lacrosse Herren werden Erster in Bremen
Die
Heidelberger Lacrosse Herren haben beim Turnier in Bremen den ersten
Platz belegt. Nach kurzem Aufwärm-Training am Samstag
und einigen Mixed-Spielen mit den Damen konnte eine Auswahl der
besten Heidelberger Herren am frühen Sonntag Morgen die zahlenmäßig
hoch überlegenen Jungs aus Münster souverän besiegen.
Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Christoph, der sich
nach schweren, anfänglichen Problemen dann überraschend
gefangen hat! Soweit zu Flunkie-Ball.
Beim gleichzeitig stattfindenden "Continantal Challenge"-Lacrosse
Turnier knüpften die Heidelberger an ihre Flunkie-Ball Leistung
an, schaffte es jedoch leider nur auf den zweiten Platz. Doch nun
der Reihe nach:
Nach langer Autofahrt kamen wir Donnerstag um Mitternacht auf
dem Spielgelände
und Zeltplatz in Bremen an. Schnell wurden die Zelte aufgebaut
und ein erstes Bierchen verdrückt, bevor wir uns für
die Spiel am nächsten Morgen schlafen legten. 
Nach dem Frühstück erfuhren wir leider von der Turnierleitung,
dass die Mannschaften von BLAX und Frankfurt kurzfristig abgesagt
haben. Unsere Konkurrenz bestand also aus Bremen, Münster,
Trier und den europäischen Kreis-Affen, einem Mixed-Team.
Zu den Vorrundenspielen ist wenig zu sagen. Unsere Mannschaft putzte
Trier (17:1), Münster (13:1 ?) und Bremen (9:1 ? genauere
Ergebnisse gibts hoffentlich bald) ziemlich vom Feld. Lustig war,
dass das Ehrentor unserer Gegner jeweils kurz vor Schlusspfiff
fiel. Die guten Torverhältnisse gründeten sich hauptsächlich
auf die gute Abwehr (JP hat sich SEHR gut an seinem Longstick gemacht
und wird sicherlich bald einen festen Platz in unserer Verteidigung
haben), die von unserem Goalie Rob hervorragend koordiniert wurde.
Das einzige spannendere Spiel war gegen die Kreis-Affen (6:4).
Die erste Party, am Freitag Abend nach geselligem Grillen, lief
etwas langsam an. Trotz bitten und flehen weigerte sich der DJ
beharrlich SIDO aufzulegen und beim Verlassen der Kneipe legte
sich Günter beinahe noch mit der Türsteherin an.
Die Samstags-Party in anderer Location war dann schon viel witziger,
obwohl die SIDO-Sprechchöre schon wieder auf taube Ohren bei
den DJs stießen. Es wurde fleissig getanzt, getrunken und
gefliertet. In später Nacht dann am Campingplatz angekommen
ereignete sich, nachdem einige Spieler durch das Einstürzen
ihres Zeltes geweckt wurden, jenes oben beschriebene Flunkie-Ball-Finale.
Das Lacrosse-Finale gegen die schon in der Vorrunde besiegten Kreis-Affen
verlief am Sonntag mittag leider nicht wie gewünscht. Zwar
hatte sich unsere Mannschaft gut von den nächtlichen
Aktionen erholt, aber leider hatte das Frühstück nur
aus ca. einem halben Weckchen für jeden bestanden. Außerdem
hatte der ein oder andere Spieler mit verletzungsbedingten Schmerzen
zu kämpfen. Die Mittagshitze tat ihr übriges, um den
Finalisten das Spiel schwer zu machen.
Es war ein knappes Spiel, die ganze Zeit lagen die Mannschaften
nur wenige Tore auseinander. Die Kreis-Affen hatten aus ihrer Niederlage
vom Vortag gelernt und deckten unser Stürmer ziemlich eng,
besonders die torgefährlichen Spieler John und Andy wurden
mit viel Aufmerksamkeit bedacht. Der gegnerische Goalie konnte
viele guten Distanzschüsse abwehren und unser Attac hatte
Schwierigkeiten näher ans Tor heranzukommen. Unsere Verteidigung
machte ihren Job sehr gut, einige Tore musste man in dummen Situationen
einstecken, etwa als der Referee das Spiel nach einem Faul wieder
anpfiff, bevor unser Goalie in seinem Tor stand. Dennoch war es
ein gutes aber anstrengendes Spiel, das wir am Ende nur knapp mit
6:7 verloren geben mussten. Fazit des Turniers:
Es war wie von Christoph gefordert: 100% Party und 120% Spiel.
Der Heidelberger Verein hat sich ein weiteres Mal auf einem Turnier
einen Namen gemacht, sowohl auf als auch neben dem Spielfeld.
Die Turnierleitung war leider etwas konfus. Spielpläne fehlten
durch die unvorhergesehenen Absagen völlig, niemand wusste
etwas zum Ablauf. Dennoch war die restliche Organisation gelungen.
Die Campingmöglichkeit,
die Parties, die Spiele und besonders auch die professionellen
Referees haben einen super Eindruck hinterlassen. Es war einfach
ein geniales Wochenende mit sehr viel Spaß und noch mehr
Lacrosse.
(Holger)
4./5.6.05, Deutsche Meisterschaften
in Frankfurt
Die Damen bei den Deutschen Meisterschaften in
Frankfurt
Endlich, das lange Warten hatte ein Ende. Nachdem sich die Damen
des Lacrosse Vereins Heidelberg bereits vor zwei Monaten qualifiziert
hatten, wurde am vergangenen Wochenende unter den jeweils erst-
und zweitplatzierten Damen-Lacrosse-Teams der Nord- und Südldeutschen Lacrosseliga die Deutsche Meisterschaft des
schnellsten Spiels auf zwei Beinen ausgetragen. Der neue und alte Deutsche Meister
bei den Damen heißt Berliner Lacrosse Verein (Blax), bei den Herren konnte
sich der Frankfurter SC 1880 in einem packenden Finale gegen den letztjährigen
Deutschen Doppel-Meister aus Berlin durchsetzen.
Mit freundlicher Unterstützung der Damen- und Herren-Lacrosse-Teams aus
Frankfurter war es möglich nicht nur die Meisterschaft der Damen auf dem
Gelände des Frankfurter Renommier-Clubs SC1880 auszutragen, sondern parallel
dazu die Deutsche Meisterschaft im Herren-Lacrosse auszurichten, so dass die
Zuschauer in der Feldgerichtsstrasse am vergangenen Wochenende Feinstes beider
Sportarten geboten bekamen.
Nach einer feierlichen Eröffnungszeremonie am Samstagmittag begannen die
Meisterschaftsspiele mit der Begegnung zwischen den Damen aus Heidelberg und
dem Tabellenersten der Nordliga, dem Berliner Lacrosse Verein Blax. Die Berliner überzeugten
wie erwartet mit einem anspruchsvollen spielerischen Niveau und gingen nach nur
wenigen Minuten mit 4:0 in Führung . Dieser schnelle Führungsausbau
und die innere Anspannung vieler Spielerinnen brachte die Heidelberger Abwehr
gleich zu beginn der Begegnung gehörig durcheinander. Schließlich
leisteten die Damen in Grün jedoch sehr gute Arbeit im Angriff wie in der
Verteidigung, die sich schnell vom ersten Schrecken erholte und insbesondere
in der zweiten Halbzeit glänzte und verringerten bald den Vorsprung der
Berlinerinnen. Allerdings war ein ausgeglichenes Torverhältnis bereits durch
den überraschend starken Auftakt in die Ferne gerückt. Mit einem Endstand
von 2:12 überließ Heidelberg dem überlegenen Gegner aus Berlin
den Einzug ins Finale.
Für das Endspiel qualifizierten sich außerdem noch am selben Nachmittag
die Münchner Lacrosse Ladies, die sich in einem spannenden Spiel gegen die
Grashoppers aus Göttingen durchsetzen konnten. Bei den Herren wurden an
diesem Tag das Team des Frankfurter SC 1880 Frankfurt, das sich mit 15:8 deutlich
gegen die Aachener Turngemeinde durchsetzte und Titelverteidiger Blax (Berlin),
der den Hamburger HTHC verdient mit 8:7 bezwang als Finalisten ermittelt.
Einen kleinen Vorgeschmack auf diese interessanten Begegnungen am Sonntag bot
das kulinarische „Highlight“ am Samstagabend im Clubhaus des Frankfurter SC1880.
Bei einem reichhaltigen Bankett gab es genügend Gelegenheiten mehr oder
minder erfolgreichen Spielzüge des Tages auszuwerten, neue Spielzüge
für die Endspiele zu besprechen sowie neue Kontakte zu knüpfen und
alte aufzufrischen.
Dass insbesondere das Finale der Damen zwischen Blax und München am Sonntag
Nachmittag so spannend werden würde wie es sich letztlich darbot, ließ die
feierliche Stimmung noch nicht erahnen. 60 Minuten lang lieferten sich München
und Blax ein packendes Match gekennzeichnet durch die hervorragende Technik der
beiden Mannschaften, die ihre Sticks – so werden die käscherartigen Netzschläger
bezeichnet – ebenso souverän beherrschten wie kreative Spielzüge und
viel Team- und Kampfgeist. In der Verlängerung bewiesen die Berliner letztendlich
die stärkeren Nerven und siegten schließlich mit einem Endstand von
9:8 über den Ersten der Südliga.
Direkt im Anschluss konnten sich die Zuschauer von der erstklassigen Spielleistung
der für das Finale der Herren qualifizierten Teams aus Frankfurt und Berlin überzeugen.
Spektakuläre Spielzüge und Torschüsse sowie viel körperlicher
Einsatz ließen die Fans bis zur letzten Minute mitfiebern und es scheint
wieder einmal bewiesen, dass Lacrosse zu recht auf dem besten Wege ist in naher
Zukunft weiter an Popularität zu gewinnen.
Alle Ergebnisse der Damen:
1. Halbfinale Heidelberg vs. Berlin 2:12
2. Halbfinale Göttingen vs. München
Spiel um Platz 3 Heidelberg vs. Göttingen 1:5
Die Endtabelle sieht nun folgendermaßen aus: Damen – 1. Berliner Lacrosse
Verein, 2. Münchner Lacrosse Ladies, 3. Grasshoppers Göttingen, 4.
Lacrosse Verein Heidelberg. Herren – 1. Frankfurt SC 1880, 2. Berliner Lacrosse
Verein, 3. Hamburg HTHC, 4. Aachener TG.
Die neue Saison wird am 15. August 2005 beginnen und die Herren und Damen des
Lacrosse Vereins Heidelberg stehen bereits jetzt wieder als Favoriten für
die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft 2006 fest.
(Juliane)
21./22.5.05,
Playoffs der Herren in Marburg
Heidelberger Herren bei den Playoffs ausgeschieden
Die Herrenmannschaft musste bei den Playoffs zur
Deutschen Meisterschaft 2005 im herrlichen Ambiente von Marburg
an zwei Tagen gegen drei der acht besten deutschen Mannschaften
antreten.
Das erste Spiel gegen Frankfurt war zugleich das
Schwierigste. Die Mannschaft aus Hessen trat mit Top-Spielern an
und ist dieses Jahr wohl DER Favorit im Kampf um die DM. Dennoch
überraschten die Heidelberger mit einem außerordentlich
guten Spiel, vielleicht dem besten, dass ich bisher sah! Fast keine
unnötigen
Ballverluste, schöne Spielzüge und eine hervorragende
Verteidigung sorgte dafür, dass der Ball die meiste Zeit des
Spiels von den Heidelbergern kontrolliert wurde. Doch leider waren
die Frankfurter wie zu erwarten war spielerisch deutlich stärker.
Sie liessen unsere Attacmen kaum in Schusspositionen kommen und
zauberten selbst in blitzschnellen Spielzügen mit präzisen
Pässen und Schüssen
einige Bälle an unserem Spitzen-Goalie vorbei ins Tor. So
musste man sich am Ende trotz des harten Kampfes und der guten
Leistung mit einem 13 : 6 geschlagen geben.
Frankfurt qualifizierte sich
im weiteren Verlauf der Playoffs übrigends völlig ungeschlagen
mit überdeutlichen Ergebnissen für die DM.
Das nächste Spiel gegen die Hamburg Warriors verlief
leider weniger glanzvoll. Die Hanseaten waren spielerisch keinesfalls
besser als die Heidelberger, obwohl diese im Vergleich zum vorherigen
Spiel auch merklich nachgelasssen haben. Die Warriors spielten
sehr koordiniert und mechanisch einige einstudierte Spielzüge herunter.
Es dauert allerdings 4-5 Tore, bis sich unsere Verteidigung auf
diese vorhersehbare Spielweise eingestellt hatte und die Angriffe
unter Kontrolle bekam. Bemerkenswert ist auch, dass die Hamburger
bestimmt 70-80 Prozent der Zeit den Ball in ihrem Besitz hatten
indem sie diesen
im Angriff minutenlang kreisen liessen.
Leider zeigten die Heidelberger beim Groundball und beim Clear deutlich
schwächere Leistungen als im vorherigen Spiel. So mussten wir uns
mit 9 : 3 geschlagen geben, allerdings in der Gewissheit, dass
wir für die nächste Begegnung mit Hamburg besser vorbereitet sein
werden.
Das letzte Spiel gegen VfK Berlin fand am Sonntag
morgen statt und war eine einzige Katastrophe. Das Spiel wurde
zwar mangels gesunder Spieler des VfK zugunsten von Heidelberg
gewertet, aber trotzdem als Freundschaftsspiel ausgetragen, indem
wir drei Heidelberger an den VfK abgaben.
Auch wenn das Spiel nicht gewertet wurde, einige Heidelberger angeschlagen
waren und ein paar ungenannte Spieler *räusper* am Abend zuvor
etwas zu tief und zu lange ins Glas geschaut hatten, rechtfertigt
das noch nicht die schlechte Leistung in diesem Spiel. Es funktionierte
einfach nichts. Ergebnis war ein völlig unnötiges und
ernüchterndes
12 : 2 für
den VfK.
Als Fazit bleibt zu sagen, dass man an diesem
Wochenende gut gesehen hat, welches Leistungsspektrum die Heidelberger
Herren haben. Das Spiel gegen Frankfurt zeigte, zu was die Herren
fähig sein können. Gelingt es uns diese Spielstärke
konstanter halten zu können, könnten wir sicherlich in
die Top 5 der deutschen Mannschaften aufsteigen. So reichte es
leider noch nicht für die Qualifikation zur DM. Allein die
Vizemeisterschafter in der SDLL und damit die Teilnahme an den
Playoffs war schon ein gewaltiger Erfolg und erreichtes Saisonziel
für
die Heidelberger Herren, die in diesem Jahr zum ersten Mal als
eigene Mannschaft am Ligabetrieb teilgenommen haben.
Ergebnisse im Überblick:
Frankfurt - Heidelberg: 13:6
Heidelberg - Hamburg: 3:9
Heidelberg - VfK Berlin: 2:12 ? (10:0 gewertet)
(Holger)
23./24.4.05,
Großer Ligaspieltag in Heidelberg
Heidelberger Mannschaften sind Süddeutsche
Vizemeister
Für die Ausrichtung des letzten Saisonspieltages am vergangenen
Samstag bekamen die Veranstalter durchweg positives Feedback von
allen teilnehmenden Teams. Eine gute Vorbereitung und Organisation
trugen zu einer reibungslosen und erinnerungswürdigen Wettkampfgestaltung
am vergangenen Wochenende auf dem Gelände des Hockey Club
Heidelberg bei und brachten neben den Spielergebnissen viel Spaß und
Freude.
In der ersten Begegnung der Damen standen sich
die Münchner
Lax Ladies und der SC 1880 aus Frankfurt gegenüber und lieferten
sich ein spannendes Match, das letztlich der Tabellenführers
München
mit 8:5 für sich entschied. Der Süddeutsche Meistertitel
bedeutet zu gleich die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft,
die am 4. Juni in Frankfurt stattfinden wird. Nach einem überlegenen
21:0 Sieg des Team Rheinland über die Damen vom Team Süd-Mix
- und noch vor dem Spiel West-Mix gegen Süd-Mix (11:4) - war
endlich auch der Gastgeber Heidelberg mit einem Spiel gegen den
Frankfurter SC 1880 an der Reihe.
Die Heidelbergerinnen konnten ihre Leistung aus
dem Hinspiel
gegen Frankfurt vor zwei Wochen in Bonn noch steigern und setzten
sich mit einem eindeutigen 13:4 Sieg durch. Bis zu Beginn der zweiten
Halbzeit fanden nur wenige Bälle den Weg in die Heidelberger
Abwehr, denn der Tabellenzweite dominierte im Angriff und baute
bis zum ersten Gegentor durch die Frankfurterinnen in der 39. Minute
seinen Vorsprung auf 9:1 aus.
Über die Qualifizierung zur Deutschen Meisterschaft Anfang
Juni in Frankfurt und auf die damit verbundenen bevorstehenden
Begegnungen mit den beiden qualifizierten Mannschaften aus der
Norddeutschen Lacrosse Liga (NDLL) freut sich das Team sehr. Doch
in den kommenden Wochen wird hart trainiert werden müssen,
denn noch sind einige Runden zu rennen, genügend neue Spielzüge
einzuüben und die „stick skills“ zu verbessern, so die Spieler
selbst.
Eine gute Gelegenheit, insbesondere für die neueren Spieler,
sich in das Team spielerisch zu integrieren, boten die am Sonntag
veranstalteten Freundschaftsspiele. Zwei weitere Damenmannschaften
waren nach der Meister-Party am Samstag auch am Sonntag auf dem
Rasenplatz des HCH angetreten und jeder bekam unter vorrangiger
Berücksichtigung der Fairness und des Teamgeistes genügend
Spielzeit.
Die Spiele der Herren verliefen eher unspektakulär,
das heißt sie gingen eigentlich immer sehr deulich aus. Gleich
beim ersten Spiel der Heidelberger gegen die Mannschaft aus Bamberg
konnten wir mit einem mehr als deutlichen 25:1 gewinnen. Stuttgart
gewann dann in dem wohl spannensten Spiel gegen Passau mit 9:7
und sicherte sich damit den dritten Platz in der Liga.
Das schlechte Abschneiden der Passauer ist damit
zu erklären, dass diese nur mit zehn Mann angereist waren.
Passau hatte am Wochenende zuvor gegen Bamberg knapp 3:2 verloren
und somit die PlayOff-Teilnahme verspielt. Man munkelt, dass einige
ihrer besseren Spieler deshalb bei einem zeitgleich stattfindenden
Turnier in Radotin waren. Wegen des Spielermangels einigte sich
die Passauer im darauffolgdenden Spiel mit den Heidelbergern auf
ein 10:0 für die Akten und es wurde ein Freundschaftsspiel
ausgetragen, bei dem die Mannschaft aus Passau Unterstützung
von Bambergern bekam. Heidelberg gewann mit 11:2.
Das letzte Spiel des Tages Stuttgart gegen Bamberg
endete 12:6
(Juliane, Holger)
9.4.05, Ligaspieltag
der Damen
Qualifizierung für Deutsche Meisterschaft sicher
Beim vorletzten Spieltag dieser Saison in Bonn
zeigte sich das Heidelberger Damen Lacrosse Team mit einer überragenden
Leistung gegen Frankfurt (16:9) und einem souveränen (12:4)
Sieg gegen West-Mix, bestehend aus Spielerinnen aus Maastricht,
Düsseldorf,
Giessen und Marburg, von seiner besten Seite.
Dass die Begegnung mit Frankfurt anspruchsvoll werden würde,
damit hatten die Heidelbergerinnen gerechnet. Entsprechend groß war
die Motivation vor dem Spiel und die Freude über den 16:9
Sieg nach den anstrengenden, teils nervenaufreibenden 60 Minuten
Spielzeit.
Bereits in den ersten 13 Minuten konnte der Tabellenzweite durch
mehrmalige überzeugende Arbeit im Angriff, insbesondere der
Attack-Spielerin Gesine Wolf-Zimper, mit einem Spielstand von 6:0
gegen die Mannschaft aus Frankfurt in Führung gehen. Abwechslungsreiche
und schnelle Angriffe der Heidelberger Damen bestimmten das Niveau
des Spiels maßgeblich und trugen zu dem erwarteten, spannenden
Verlauf bei.
Trotz großer Anstrengungen der Frankfurterinnen und einer
unentschiedenen zweiten Halbzeit von 6:6 konnten sie ihren Rückstand
letztlich nicht mehr aufholen und freuen sich nun nach eigener
Aussage über eine „Revanche“, die am 23. April 2005, dem letzten
Spieltag der Saison, in Heidelberg stattfinden wird. An dem zweiten
Tabellenplatz der Heidelbergerinnen und damit auch an der Qualifizierung
für die Deutsche Meisterschaft im Lacrosse am 5. Juni 2005
wird jedoch auch diese für Heidelberg letzte Begegnung der
Saison nichts mehr ändern.
(Juliane)
2.4.05, Ligaspieltag der Damen
Erfolg der Heidelberger Damen in Stuttgart Endlich, mit dem Einzug des Frühlings kann auch die Lacrosse-Saison
04/05 der Südwestdeutschen Damen-Lacrosse Liga (SWDLL) nach
der regulären Winterpause fortgesetzt werden.
Der bereits zweite Spieltag dieser Saisonhälfte fand am
vergangenen Samstag, den 2.April 2005, auf den schönen Plätzen
des HTC Stuttgart statt. Bei optimalen Temperaturen und unter
strahlend blauem Himmel entschieden die Damen des Heidelberger
Lacrosse das Spiel gegen das Süd-Mix bestehend aus Spielerinnen
aus Passau, Stuttgart, Wien und Salzburg souverän mit 13:4
für sich. Mit der Spielleistung können die Heidelberger
Damen mehr als zufrieden sein, allerdings könne das Zusammenspiel
in einigen Punkten noch verbessert werden, betonten einzelne
Spieler nach dem Match.
Bei der Umsetzung dieser Zielsetzung dürften
die äußeren
Einflüsse demnächst eine untergeordnete Rolle spielen,
denn das Frühlingswetter verspricht beste Trainingsvoraussetzungen – und
an Motivation mangelt es dem Team gewiss nicht. Head Coach Georgina
Riches wird dies in optimale Trainingserfolge zu verwandeln wissen.
Voller Erwartung blicken die Heidelberger Damen nun der entscheidenden
Begegnung gegen die Frankfurter Cosmic Girls des SC 1880 am 9.
April in Bonn entgegen. Ein Sieg des Heidelberger Damenteams
am nächsten Samstag würde den seit Monaten eroberten
zweiten Tabellenplatz festigen und einen weiteren Schritt in
Richtung der Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft Anfang
Juni bedeuten.
(Juliane)
2.4.05,
Ligaspieltag der Herren
SDLL Liga-Spieltag der Herren in Stuttgart
Um ca. 12 Uhr traf ich mit den ersten anderen Heidelberger auf
dem Spielgelände des Stuttgarter Hockey Clubs ein. Unsere
Referees mussten das erste Herrenspiel des Tages der Gastgeber
Stuttgart gegen die Jungs aus München leiten. Die ersten
zwei Viertel verliefen recht ruhig, die Münchner konnten
erwartungsgemäß einen deutlichen Vorsprung herausspielen.
Dennoch überraschten die Stuttgarter mit einer großen
Zahl neuer Spieler und einer deutlichen Steigerung der Spielstärke
gegenüber des letzten Spieltags. Wie oft im Lacrosse wurden
die letzten beiden Viertel dann etwas rauer, aber es kam zu keinen
nennenswerten Zwischenfällen. Das Spiel endete dann 3:11
für München.
Inzwischen waren alle anderen Heidelberger Spieler
angekommen und liefen sich warm für das spannenste Match des Tages:
die SDLL-Tabellenzweiten Heidelberg gegen die Tabellenersten
aus München.
Das
Spiel startete dann mit einer kleinen Verspätung
unter Leitung der Stuttgarter. Heidelberg konnte beinahe alle
der besten Spieler mobilisieren darunter auch vier exzellente
Spieler aus der US Army. Auch beim Einwechseln wärend des
Spiel wurden dieses Mal wegen der zu erwartenden Härte des
Spieles und vorraussichtlichen Enge des Ergebnisses nur erfahrene
Spieler eingesetzt.
Schon nach wenigen Minuten gelang uns ein Führungstreffer,
aber die Münchener holten schnell auf. Es war sehr spannend.
Manchmal lag Heidelberg mit einem Tor vorne, dann wiederum München.
So ging es das ganze Spiel hindurch. Unsere Face-Off Gar-nicht-mehr-so-Geheim-Waffe
Andi gewann fast alle seiner Anspiele und brachte den Ball nach
vorne doch allzu oft hielt der Münchner Goalie die Schüsse
unsere Stürmer und auch die Abwehr schlief nicht. Die Münchner
wiederum konnten gerade in den ersten Vierteln des Spiels einige
Tore durch genaue Distanzschüsse erzielen. Später
versuchte sich unsere Abwehr durch enge Deckung der beiden gefährlichsten
Scharfschützen dagegen zu wehren, was manchmal gelang, manchmal
aber auch nicht. Im dritten Viertel kam es dann zu einem Zwischenfall,
als ein besonders kräftiger Verteidiger unserer Mannschaft
einen Münchner Mittelfeldspieler mit einem starken, aber
regelkonformen Bodycheck zu Fall brachte. Nach dem Spiel wurde
uns wiedereinmal die Rauheit des Lacrosse-Sports bestätigt,
als wir erfuhren, dass der gecheckte Spieler mit Schlüsselbeinbruch
im Krankenhaus war.
Die Spannung war enorm, als wir im letzten Vietel
einen knappen Vorsprung mit 6:5 erspielt hatten. Die Emotionen
schlugen hoch, und so hatten auch die Stuttgarter Referees einiges
zu tun und mussten viele Strafzeiten verteilen. Als es dann zu
einer Rangelei zwischen unseren Stürmern und dem Münchner
Goalie kam, schickten die Schiedrichter drei unserer Männer
und zwei Münchner mit Strafzeiten vom Platz. Wenig später
platze leider unserem Coach auch noch der Kragen und so schicken
die Refs einen weiteren Heidelberger zu Recht aber für uns unnötig
auf die Bank. Das bedeutete Unterzahlspiel in einer entscheidenden
Phase des Spiels. Die Münchner nutzen die Gelegenheit auch sofort für
den Ausgleichstreffer und konnten wenige Minuten vor Schluss
den nicht mehr aufzuholenden Gewinntreffer in unserem Tor platzieren.
7:6 für München der Endstand.
Ich denke wenn unsere Männer bei den durchaus strittigen
aber auch schwierigen Schiedrichterentscheidung die Nerven behalten
und ruhiger reagiert hätten, wäre ein anderer Ausgang
des Spiels durchaus denkbar gewesen. Aber im Sport gibt es glücklicherweise
nunmal Emotionen und so werden wir auf die nächste Begegnung
mit München warten um dann eine Revange zu versuchen.
Das
folgende letzte Spiel gegen Stuttgart verlief verhältnismäßig
ruhig. Wir setzten nun auch die Rookies ein, die einige beachtliche
Chancen erspielen konnten. Leider kam es bei diesem Spiel wieder
zu einer Verletztung bei einem Spieler der anderen Mannschaft
(Bänderriss am Knie?), als dieser stürzte.
Die Stuttgarter Abwehr hatte sich seit der letzten
Begegnung merklich verbessert, aber konnte unseren Sturm nicht
stoppen. Ich denke wenn sie nun noch ihre Schützen im Angriff
verbessern können,
werden die Spiele bald nicht mehr so deutlich enden wie noch
diesesmal. 13:3 war der Endstand.
(Holger)
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